Motorworld Classic – erste Eindrücke: Der Sommergarten

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Den Automessen drücken die Zuschauer längst nicht mehr die Türen ein, das gilt auch für die für klassische Automobile. Mit sieben Stück gibt es wohl ein paar zu viel. Und sinkende Umsätze und und längere Standzeiten schlagen den Händlern nicht nur aufs Gemüt. Das spürt man auch beim Gang über die charmanteste der Automessen, die Berliner Motorworld Classics, bei der nur der Name modernistisch klingt. Wie in Paris wurde die Messe am Donnerstag Abend eröffnet, einzig die dort vorhandenen Refill-Stationen für den Schampus fehlten. Es ist also noch Raum nach oben. (Viele Fotos)

Die Normalisierung des Marktes hält an und so treten auch die Wagen in den Vordergrund, die ihre Existenz ohne Glamour-Faktor der Liebhaberei entsprechen. Und die sind ein unverbrüchliches Indiz dafür, dass die Klassiker-Szene lebt. Auch wenn die auf den Preisschildern aufgemalten Vorstellungen der Phantasie ihres Besitzers entspringen und kaum zu realisieren sein dürften. So funktionieren Märkte.

 

H

Heute und morgen hat die Messe noch geöffnet. Und neben dem Ur-Golf (I), S-Klassen der Vergangenheit gab es natürlich immerhin einen stets umringten Flügeltürer zu sehen.. Und eines der teuersten Autos der Welt: Den von Andy Warhol bemalten BMW M1 von 1978, den BMW bei den 24 Stunden von Le Mans aufs Spiel setzte. Er hats überlebt. Und Uwe Mahla wird die Geschichte hier demnächst erzählen.

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