Irgendwie kriegen wir die deutsche Autoindustrie schon kaputt geschrieben!

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Blöderweise lassen sich deutsche Automanager von zwielichtigen Figuren wie dem Umwelthelfer Resch übel nachreden und als Kriminelle und Betrüger beleidigen, obwohl dafür trotz Diesel weder ein sachlicher noch ein strafrechtlicher Grund besteht.  Diesmal geht es Nikolas Doll von der Welt, den ich sonst für seine sachliche Berichterstattung schätze, aber mal nicht um´s Diesel-Bashing. Sondern um die Rückrufquoten auf dem US-Markt. Und die sind für deutsche Autos erschreckend hoch. Scheint so. Ist es aber nicht. 

Wie US-Präsident Donald Trump unterliegt Doll einem grundlegenden Irrtum. Die meisten BMW und Mercedes-Benz, die in den USA verkauft werden, werden dort auch gebaut. Im Gegenteil. BMW ist der größte Autoexporteur der USA.

Und das erklärt vielleicht auch die Häufigkeit der Rückrufaktionen, weil Zulieferteile und Autos vielleicht in der Qualität schwanken könnten. Und die Anzahl der Rückrufe ist, wie Doll schreibt, nicht gestiegen. Sie stagniert.

Mit der Güte der Autos muss das nicht zwingend etwas zu tun haben. Je schlichter ein Automobil, je weniger komplex und je spartanischer es ausgestattet ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein kleines Problem gibt.

So geht das nicht.

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